Updated Apr 2026 Formula v1.0 Instant Calculation

Krankenversicherung Rechner

Berechnen Sie Ihren monatlichen Beitrag zur GKV inklusive Zusatzbeitrag.

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Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) Rechner 2026

Die Krankenkassenbeiträge fressen jeden Monat einen gewaltigen Anteil Ihres Bruttogehalts auf. Doch exakt wie viel Euro fließt eigentlich an Ihre AOK, TK oder Barmer? Der Krankenversicherung Rechner schlüsselt detailliert auf, wie hoch der Abzug für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ausfällt, getrennt nach dem festen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil. Erleben Sie keine bösen Überraschungen bei der nächsten Gehaltsabrechnung oder Beitragssteigerung (Zusatzbeitrag).

Der allgemeine Beitragssatz & Zusatzbeitrag

In Deutschland beläuft sich der gesetzlich festgeschriebene allgemeine Beitragssatz aktuell auf 14,6 %. Davon zahlen Sie als Angestellter exakt die Hälfte (7,3 %), die andere Hälfte trägt die Firma für Sie. Da diese 14,6 % den Kassen meist nicht ausreichen, erhebt so gut wie jede Krankenkasse einen individuellen Zusatzbeitrag. Dieser lag lange Zeit bei ~1,0 %, schoss aber in den Jahren auf durchschnittlich oft 1,7 % und mehr in 2026 hinauf.

Das erfreuliche: Seit 2019 wird auch dieser Zusatzbeitrag (Parität) wieder zu exakt 50 % vom Arbeitgeber übernommen. Wenn Ihre Krankenkasse also 1,8 % Zusatzbeitrag vorschreibt, zahlen Sie davon nur 0,9 %.

Die Beitragsbemessungsgrenze (BBG)

Die Sozialabgaben steigen nicht ins Unendliche. Das deutsche System kennt eine massive Obergrenze: die Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung. Alles Einkommen, was Sie über dieser Grenze erwirtschaften, bleibt komplett krankenversicherungs- und pflegeversicherungsfrei.

Beispiel: Wenn die BBG bei 5.175 € im Monat liegt und Sie verdienen 8.000 € monatlich, wird Ihr Krankenkassenbeitrag so berechnet, als würden Sie nur 5.175 € verdienen. Ihr Beitrag ist "gedeckelt" – der Höchstbeitrag, den ein gesetzlich Versicherter zahlen kann, ist damit mathematisch eingefroren.

Spezialfall: Selbstständige ve Freiberufler

Für Selbstständige halbiert sich der Beitrag nicht.

Freiwillig versicherte Selbstständige müssen bei der Gesetzlichen Kasse den vollen Satz aus eigener Tasche zahlen (14,6 % + Zusatzbeitrag). Zusätzlich müssen Sie prüfen, ob sie Anspruch auf Krankengeld haben wollen, was den Satz weiter modifiziert. Zudem gibt es eine Mindestbemessungsgrundlage (ca. 1.178 €), weshalb auch sehr schlecht verdienende Selbstständige einen hohen Mindestbeitrag entrichten müssen.

Berechnungsbeispiel: Results adjust dynamically instantly after you supply accurate specific inputs across the fields.

Kassenwechsel bringt schnelles Netto-Plus

Sind Sie in einer Kasse mit 2,2 % Zusatzbeitrag? Ein Wechsel in eine günstigere Krankenkasse mit z.B. 0,9 % Zusatzbeitrag bringt Ihnen sofort jeden Monat mehr Netto vom Brutto, da Sie weniger Abgaben leisten. Der Leistungskatalog (Krankenhaus, Arztbesuche, Medikamente) ist gesetzlich zu 95 % identisch vorgeschrieben. Der Kassenwechsel ist in Deutschland extrem simpel und bringt sofortigen finanziellen Gegenwert bei gleichem medizinischen Standard.

Frequently Asked Questions

Muss ich zusätzliche Pflegeversicherung zahlen?
Ja, die Soziale Pflegeversicherung (rund 3,4 % bzw. 4,0 %) ist Pflicht für alle GKV-Mitglieder und wird meist auf der gleichen Abrechnung mit der Krankenversicherung verrechnet.
Was bedeutet freiwillig gesetzlich versichert?
Angestellte, die mit ihrem Gehalt über der 'Jahresarbeitsentgeltgrenze' (JAEG, oft >69.000 €) liegen, sind nicht mehr versicherungspflichtig. Sie können dann in die Private Krankenversicherung (PKV) wechseln oder als sogenanntes 'freiwilliges Mitglied' in der gesetzlichen Kasse zu Höchstwerten bleiben. Letzteres schützt im Alter oft vor horrend teuren PKV-Beiträgen.
Bleiben Boni und Weihnachtsgeld krankenversicherungsfrei?
Leider nein. Sogenannte Einmalzahlungen werden voll verbeitragt. Es sei denn, Ihr reguläres Monatsgehalt liegt schon das ganze Jahr über der Beitragsbemessungsgrenze. Ist die Grenze schon vom Grundgehalt ausgeschöpft, fallen auf den Jahresbonus tatsächlich keine KV-Abzüge mehr an.